WIDEN

Wissenstransferprofile Im Deutschen Hochschulwesen (WIDEN)

Ausgangslage und Projektziel:

Das Transfergeschehen als auch das Transferverständnis hat sich in Deutschland in den letzten Jahren sehr dynamisch entwickelt. Daher zielt das Projekt WIDEN auf eine ganzheitliche und breit angelegte Analyse des Wissenstransfers auf unterschiedlichen Ebenen des deutschen Hochschulsystems. Es wird die Forschungsfrage adressiert, welche Wissenstransferprofile sowohl auf der Ebene der Organisationen bei Universitäten und HAWs, als auch bei individuellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vorherrschen, und wie sich diese Profile wechselseitig beeinflussen.

Auf Basis eines Mehrebenenmodells sollen die existierenden Transferprofile, bestehend aus Transferverständnis, Transfermechanismen bzw. -kanälen, Transferinhalten und Transferpartnern, auf Ebene der Hochschulen (Meso) sowie auf Ebene der individuellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (Mikro) identifiziert und miteinander verknüpft werden. Datengrundlage bildet dabei ein Mixed-Methods-Ansatz mit breit angelegter quantitativer Umfrage, sekundärstatistische sowie datenbankbasierte Auswertungen von Hochschulcharakteristika, Validierungsinterviews, Fokusgruppengesprächen und Fallstudien.

Konzeptionell wird dabei ein explorativer Untersuchungsansatz verfolgt, bei dem die organisatorischen und individuellen Transferprofile induktiv auf Basis der erhobenen Daten und Erkenntnisse ermittelt werden. Wichtiges Ziel ist es, die unterschiedlichen Profile der Fächer zu erfassen und Hemmnisse für den Transfer zu ermitteln. Es soll somit eine Diskussion bei den Hochschulen angestoßen werden, wie der Transfer optimiert und neben Lehre und Forschung in die Gesamtaufgaben von Hochschulen sinnvoll integriert werden kann.

Ansprechpartnerin:

Ariane Berg
Tel.: 0234/915923-0
E-Mail: Ariane.Berg(at)ifi-ge.de

Projektpartner:

Das Projekt WIDEN wird von im Verbund vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung, dem Institut für Innovationsforschung und -management der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen und der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer durchgeführt.

Gefördert durch:

Projektlaufzeit: August 2022 bis Juli 2025

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